Der heilige Sonntag

Am Sonntag haben wir uns mal ein bisschen der philippinischen Kultur gewidmet. Eigentlich wollten wir alle gemeinsam (wir Maedels und noch 3 Deutsche, die Anna bei Studi aufgetrieben hat) nach Intramuros aufbrechen, am Ende waren es doch nur Denise und ich.

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Intramuros ist die Altstadt von Manila und umgeben von einer Mauer, die die eigene kleine Kolonialstadt vom Rest Manilas abgrenzt. Der Unterschied war sofort seh-und riechbar. Kein Dreck, kein Smog und vor allem.. Ruhe.

In Manila generell gibt es sehr viele Sicherheitsleute, in Intarmuros haben sie die Uniform an, die die Soldaten damals bei der Revolution gegen die Spanier getragen haben. Sie sehen ein bisschen so aus, als ob sie dem amerikanischen Sezessionskrieg entflohen sind.

Denise und ich haben uns die Manila Cathedral und das Fort Santiago angeschaut, ein schoener Park und eine Festung, in der Jose Rizal der Anfuehrer und Denker der Revolution seine letzten Stunden in einer Zelle verbracht hat und schliesslich umgebracht wurde. img_3877img_3892

Dort fanden uns besonders die anderen Touristen sehr spannend. Wir sind jetzt auf unzaehligen Touristenfotos drauf. Ein paar Chinesen kamen immer wieder an und haben sich den Kopf darueber zerbrochen, wo Deutschland denn nochmal liegt. Neben Polen sagte ihn dann was:-)

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Auf unserer Liste stand noch die Casa Manila, eine typisches Kolonialhaus von Marcos, dem letzten Diktator, der offensichtlich nicht schlecht gelebt hat. Ueberall standen antike Moebel und es gab einen wunderschoenen Innenhof, den wir dann gleich mal in unsere favorite Places aufgenommen haben.

Zu guter Letzt noch das Highlight des Sonntags: Der chinesische Friedhof. Er liegt etwas ausserhalb und schon alleine die Taxifahrt war ein Vergnuegen. Typisch philippinische Viertel und eine Ueberschwemmung waeren da zu nennen.

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 Auf dem Friedhof selber haben wir uns alles von Rudolfo erklaeren lassen. Es gibt ganz viele Mausoleen, die teilweise zweistoeckig sind, eine Klimaanlage, eine Kueche, Toilette und sogar Coca Cola Kuehltruhen haben:-) An Allerheiligen kommt die ganze Familie, renoviert das Mausoleum, isst, trinkt und spielt den ganzen Tag auf dem Friedhof. Es war wirklich faszinierend, wie die Toten residieren, viel besser als die meisten Filipinos.

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