I am sorry…

…dass ich so ein Schreibmuffel bin. Meistens gibt es so viel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. So zumindest erging es mir mit dem letzten Wochenende. Ein Wochenende voller Gegensätze:

Nachdem ich am Freitag Denise von ihrem wunderschönen grünen Campus abgeholt hab, sind wir dann wieder in meine Wohnung gefahren, die kurzfristig als Partyzone auserkohren wurde. Der Mädelsabend mit Pizza und Bier (4Liter für 3 € und mit Gin gestreckt:-P) endete in der Embassy. Wir haben uns sagen lassen, dass es der angesagteste Club in Manila ist. Anscheinend ist auch immer unsere ganze Uni da, nur mit dem Wiedererkennungswert einzelner Personen haben wir noch Probleme:-)

Aber die Grüchte schienen zu stimmen. Wir hatten einen tanzwütigen Abend und sind glücklich und zufrieden ins Bett gefallen.

Am Samstag haben wir das Children Street Festival besucht und konnten zumindest ein paar Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, als sie unsere Haare und helle Haut gesehen haben. Ein paar Mädels hatten ihren Spaß an meinen Muttermalen und haben sie immer und immer wieder versucht zu zählen. Wirklich sehr süß und eine richtig gute Sachen. 1500 Kinder hatten die Möglichkeit zu spielen, zu essen und wurden gewaschen. Es war schön zu sehen, dass es so viele Volunteers gibt, die bereit sind zu helfen und diese Kinder wenigstens für einen Tag glücklich machen können.

Unsere Reise ging weiter nach Intramuros. Die Provinz Mindanao (bekannt durch ihren hohen muslimischen Anteil, zahlreichen Entführungen und im Moment auch noch Überflutungen) lud zu einer Ausstellung ein, in der sie ihre Kultur mit Bildern, Tänzen und Schmuckständen darstellte. Natürlich haben wir geshoppt:-)

Das Ganze war Teil eines Festivals in Intramuros mit vielen Leckereien und als Höhepunkt eine Parade inklusive Feuerwerk. Wir mussten natürlich auf der Ehrentribüne ganz vorne sitzen:-)

Der Sonnatg begann mit einem Frühstück im Peninsula Hotel und seiner berühmten Bäckerei. Studentenleben eben:-) Wir haben uns die Brötchen mit Körnern! schmecken lassen. Danach hätte der Gegensatz gar nicht größer sein können. Um 15Uhr waren Denise und ich noch bei Gucci, um 16Uhr standen wir auf einem Markt in Chinatown, der einem Slum schon sehr ähnlich war. Es war zudem noch sehr sehr voll, ob es nun an Chinese New Year lag oder nicht, werden wir bei unserem nächsten Besuch herausfinden. Das war dann aber doch alles ein bisschen zu krass für uns. Durch den Smog, den Verkehr, die Lautstärke und Menschen ist hier immer alles ziemlich anstrengend. Zudem müssen wir dann auch noch aufpassen nicht beklaut zu werden und sind natürlich wegen unseres Aussehens immer auf dem Präsentierteller.

Langsam gewöhne ich mich dran, doch manche Menschen, wie die Frau heute morgen, die wohl ein bisschen verrückt war, auf mich zukam und mich böse anfauchte, machen mir dann schon etwas Angst. Die Security stand zum Glück direkt hinter mir.

Jetzt geht es mal wieder zu Starbucks.Cafe Latte in Large + Banoffee Kuchen kosten 300 Peso:-)

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