Wo ist es? Das perfekte Wochenende?

Wir hofften auch ein perfektes Wochenende ohne Abenteuer, sondern nur mit Strand, klarem Wasser, Sonne, ein schönes Hotel und keine nervigen Filipinos und ekelhaften Sextouristen.

Wir haben bekommen: Strand, kristallklares Wasser und ein schönes Hotel (mit den besten gefüllten Pancakes, die wir hier gegessen haben…und wir haben viele Vergleiche). Leider aber auch: Regen und Wolken.

Nicht  losgeworden sind wir: Die männlichen Filipinos, die uns ständig anquatschen, Sextouristen und die Abenteuer.

Dieses Wochenende bestanden sie eigentlich nur aus Bootsfahrten. Da das Wetter eben nicht so gut war, haben Denise gleich nach unserer Ankunft im Campbell’s Resort („Resort“) in der Big La Laguna beschlossen uns ein Boot zu mieten und zum Aniniuan Beach auf Mindoro zu fahren. Man sagte uns, es würde ca. 40 min. dauern. Die Hinfahrt war auch gar kein Problem. Wir haben wunderschöne kleine Buchten gesehen und die Natur auf Mindoro bestaunt. Im Gegensatz zu Pandan Island ist Mindoro sehr groß und es gibt Berge und Urwald. Der Aninuan Beach soll der Schönste rund um Puerto Galera sein und unsere Quelle sollte recht behalten. Nach 40 min. befanden wir uns an einem weißen langen Sansstrand mit kristallklarem Wasser und den Hintergrund schmückten Berge in einem satten Grün. Wären da nur nicht die Wolken und dann auch noch der Regen gewesen…

Wir trotzten aber zunächst dem Wetter und ich hatte die Intention ein Nickerchen am Strand zu machen. Gerade als ich die Augen zugemacht hatte, quatschten Denise zwei Filipinos an. Ich versuchte mir die beiden wegzuwünschen, aber es funktionierte nicht. Sie blieben noch eine Ewigkeit neben uns sitzen und wollten einfach nicht verstehen, dass wir schon vergeben sind. Irgendwann sind wir sie dann doch losgeworden, aber kurz danach fing es an zu regnen. Aber die Flucht ins Restaurant zum Thai Curry und Pancake essen war zum Glück nicht der Untergang.

Unser Bootsmann hat übrigens die ganze Zeit auf uns gewartet und er tat uns sooo leid, der arme Kerl. Aber wir konnten ihm mit einem guten Trinkgeld am Ende sehr glücklich machen.

Der Rest des Samstags verlief ruhig. Wir erkundeten abends noch die Small La Laguna, mussten aber feststellen, dass wir fast die einzigen waren, die noch Unterwegs waren.

Ich war noch guter Hoffnung am Sonntag endlich schwimmen zu können, aber die Sonne kam noch nicht einmal am Morgen durch. Schlechtes Zeichen. Uns blieb noch ein Ausflug nach Puerto Galera. Laut Lonely Planet, eine der schönsten Hafenstädte auf den Philippinen. Aber wenn das eine der Schönsten war, dann will ich mir die anderen gar nicht erst anschauen. In unserer Vorstellung war Puerto idyllisch, klein, leise, sauber mit freundlichen Menschen und netten Cafés am Wasser. Die Realität bestand aber aus einer schmutzigen Touristenkleinstadt mit mal wieder viel zu vielen Filipinos, die uns am Pier verfolgten, als wir unsere Fähre zurück buchen wollten. Sonst hatte Puerto auch nichts zu bieten. Es sollte eine schöne Kirche haben und ein hübsches Museum. Denise und ich haben Lachanfälle bekommen, als wir am besagten Ort angekommen waren.

Die ekelhaften Sextouristen von der Hinfahrt haben wir dort leider auch wieder gesehen…wir fieberten Banoffie Pie und Dawson’s Creek in meiner Wohnung entgegen.

Doch vorher mussten wir noch Todesängste auf dem Boot zurück nach Batangas durchstehen. Der Wellengang war ziemlich wild und die Wellen schwappten schon über unser Boot. Denise und ich rechneten uns aus, wie viele Kilometer es wohl bis zum Land sein mögen und wir kamen zu dem Entschluss, dass wir es schaffen könnten. Die Filipinos an Bord mussten weit größere Ängste durchgestanden haben. Es gilt hier als eher ungewöhnlich, wenn jemand schwimmen kann. Einer von der Crew legte auch schon die Schwimmweste an… aber es ist offensichtlich alles gut gegangen. Das tut und wird es immer tun.

Also auf zum nächsten Wochenende, was hoffentlich mal kein Abenteuer enthalten wird. Aber selbst ein Trip nach Makati wurde mir letzten Freitag zum Verhängnis. Ich wollte nur shoppen gehen…ich hab mich 2mal verlaufen und saß am Ende wie ein begossener Pudel im Café, weil es Katzen und Hunde geregnet hat und ich zu faul war einen Schirm mitzunehmen:-)

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Wo ist es? Das perfekte Wochenende?

  1. Du kannst doch nicht die Filipinos von ihren eigenen Inseln verbannen 😉

    Abeuter sind doch gut, erlebst du jedenfalls mal was, am Strand herumliegen kann man ja überall. Ich hätte da jetzt jedenfalls soooo Lust drauf!

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