I can’t wait for the weekend to begin

Fünf Midterm Exams und etliche Assignments liegen hinter mir und ich fiebere dem nächsten Wochenende entgegen. Nachdem ich letztes Wochenende mit Feiern in der Embassy, ausschlafen, Essen, Essen und noch mehr Essen, einem Museumsbesuch, shoppen und etlichen Folgen Dawson’s Creek gut rumbekommen habe, wird es dieses Wochenende wieder etwas spannender.

Denise und ich fliegen morgen nach Bohol und werden uns endlich die Chocolate Hills anschauen, von denen jeder so begeistert ist. Außerdem erwartet uns mal wieder ein wunderschöner Strand und ich habe im Gefühl, auch ein gutes Hotel.

Leider ist dies auch das letzte Wochenende für Denise in Manila, bevor es nach ihrem achtwöchigem Praktikum bei einer NGO nach Peking zum studieren geht. Ich bin schon ganz verzweifelt und frage mich wie ich die restlichen Wochenenden bis zu meiner Rückkehr (solange ich nicht auch in Peking rumturne oder Philipp mich endlich endlich endlich besuchen kommt) ohne Mädchengequatsche, Banoffie Pie, Pancakes und Dawsons’s Creek am Wochenende überstehen soll:-( Aber ich feile gerade an einem Ablenkungsprogramm, was überraschender Weise mal wieder Strand beinhalten wird:-)

Zugleich bedeutet das für mich, dass ich fast schon acht Wochen hier bin und unglaublicherweise nächste Woche schon März ist (Hallo Zeit? Du hast mich vergessen mitzunehmen). Ich denke schon die ganze Woche über die Dinge nach, die ich am Meisten (euch mal ausgeschlossen) vermisse. Ganz oben steht Vollkornbrot mit Gouda. Das wird auch das erste sein, was ich in Deutschland essen werde. Dicht gefolgt von Sauerkraut, Spinat, Bohneneintopf und Fleischwurst. Es ist nicht so, als ob es hier kein Käse geben würde, aber der ist unwahrscheinlich teuer und schmeckt einfach nicht so gut. Ansonsten vermisse ich einfach mal kalte Luft einzuatmen und Köln vermisse ich auch sehr.

Nicht vermissen tue ich das kalte Wetter, obwohl es hier immer schwüler wird und langsam die Regenzeit beginnt. Besonders unter der Woche, wenn wir mit unseren Strumpfhosen zur Uni laufen müssen, kann das manchmal unerträglich sein.

Heute waren Julia und ich nach der Uni noch kurz in der Design Fakultät, die ich von meinem Fenster aus wunderbar sehen kann. Diese hat ein archtektonisch sehr imposantes Gebäude, puristisch, alles in weiß gehalten, komplett lichdurchflutet und wegen der offenen Lamellen auf den einzelnen Etagen weht ein richtiger Wind auf den Fluren. Das ist so herrlich. Wir waren auch sofort ganz neidisch auf die tolle Cafeteria mit einem Ausblick über Manila. Solch ein Gebäude gibt schon ein richtiges Studentenfeeling. Unsere Fakultät ist ja eher klein und man kommt sich vor wie in einer amerikanischen Highschool. Aber zum Glück liegt die Designfakultät nicht weit entfernt und wir werden ihr in Zukunft mal öfter einen Besuch abstatten. Uns ist witziger Weise beiden aufgefallen, dass wir nicht so angestarrt werden wie sonst. Die Studenten scheinen doch etwas weltoffener zu sein als bei uns.

Ich berichte ganz bald weiter und muss auch endlich mal Bilder von unseren Hüftgold Sünden hochladen, davon gibt es hier nämlich mehr als genug und da das philippinische Essen eher eine Enttäuschung ist, ernähren wir uns am Liebsten von Kuchen und Pancakes:-)

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s