Besser spät als nie

Fast zwei Wochen habe schon nichts mehr gepostet, dabei gibt es doch so viel zu erzählen.

Vom 14.3 bis zum 22.3 war nun also in Beijing und habe eine super Zeit verbracht. Es war so schön Philipp wieder zu sehen und gemeinsam haben wir fernab von Touristenattraktionen Beijing erkundet. im Mittelpunkt standen dabei die Hutongs. Im Rough Guide habe ich als Highlight der Hutongs die Nanluogu Xian entdeckt , zu der wir dann auch gleich am Sonntag gefahren sind. Ich bin beinahe durchgedreht, die schöne Hutongstraße bestand ausschließlich aus coolen Läden, Cafés, Bars und Restaurants. Die Tage zuvor hatte ich mich durch den Streetstyle Blog von Stylites geklickt, über dessen Fotograf ich ein Artikel auf spiegelonline.de gelesen hatte. Dass ich ihn dort wirklich antreffen würde, übertraf dann aber doch meine Erwartungen. Beijing hat Modemäßig wirklich einiges zu bieten. Ich wurde von dem Angebot der vielen Jungdesigner fast erschlagen. Ein Glück, dass Philipp an meiner Seite war und einen wunderschönen grauen Wintermantel für 40€ entdeckt hat, der in den nächsten Tagen mein ständiger Begleiter sein sollte. Schließlich ist das Wetter in Beijing zur Zeit noch vergleichbar mit dem Deutschen. Unsere Erkundungstour ging weiter in die Gulou Dajie, eine weitere Hutongstraße mit vielen Shoppingmöglichkeiten und stylischen Menschen aus der ganzen Welt.

Weil wir soviel Gefallen an den Hutongs hatten, trieb es uns die ganze Woche über immer wieder in das Viertel und Philipp und ich entdeckten gemütliche Restaurants und Cafés mit Wohnzimmeratmosphäre.

Ein weiteres Highlight der letzten Woche war dann noch unser Ausflug in ein kleines chinesisches Bergdorf ca. 3 Stunden von der Innenstadt entfernt. Mit klein meine ich wirklich klein. Wir beide und noch drei andere Touristen waren zeitweise die einzigen Menschen auf der „Straße“ (abgesehen von unserem Taxifahrer, der auf dem Parkplatz wartete). Lonely Planet hat dieses Dorf wohl zu einem beliebten Touristenziel gemacht, denn überall wurden einzelne Zimmer vermietet, da jedoch Off-Season war, konnten wir noch die Idylle alleine genießen. Wir schlenderten durch enge Gassen bis zu kleinen Tempeln auf dem Berg und bestaunten die wunderschöne Landschaft, auch wenn sie noch nicht grün war. Auch wenn ich in unserem Privattaxi aus Angst, als wir durch die Serpentinen gefahren sind, Philipps Hand maltretiert habe, hat sich der Trip auf jedenfall gelohnt. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war außerdem noch der größte buddhistische Tempel Beijings. Zufällig waren wir am 19. dort, einem der höchsten buddhistischen Feiertage. Wir waren zwar auch wieder alleine im Tempel, aber die vielen Gebetsbänder und Lampions ließen darauf schließen, dass etwas gefeiert wurde. Wir hatten das große Glück eine Prozession von buddhitischen Mönchen beobachten zu können. Das war wirklich eindrucksvoll, besonders in dieser Kulisse.

Beijing hat mich ein weiteres Mal überzeugt, obwohl die Stadt diesmal zweitrangig war. Aber ich musste feststellen , dass ich diesmal durch Manila schon einen ganz anderen Eindruck hatte. Im Sommer kam mir Beijing noch chaotisch und quirlig vor. Jetzt habe ich es als geordnet, sehr sauber und ruhig empfunden. Deshalb war ich auch sehr traurig (und natürlich auch wegen Philipp) als ich wieder zurück musste. Dann hatte ich auf dem Rückweg auch noch 6 Stunden Verspätung und kam erst um 4 Uhr morgens in meinem Apartment an. Völlig übermüdet und genervt, dass der Mann bei der Immigration mich mit meinem Visum nicht wieder ins Land reinlassen wollte, eine Frau meine Tasche statt ihre vom Gepäckband genommen hatte und der Taxifahrer mich übers Ohr gehauen hat. Welcome Home :-)!

Fotos von meinem Trip gibt es hier:

http://picasaweb.google.de/lara.alisha/BeijingMarz2009?authkey=Gv1sRgCPPTpInxjMye0wE&feat=directlink

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Besser spät als nie

  1. Haaach. Neid kommt in mir auf 😉

  2. Philipp

    Das war auf jeden Fall schoen :)!

  3. Lara

    Oh ja, das war es :-*

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